Das Handwerk im Kontext der zivilen Sicherheit und gesellschaftlicher Krisenresilienz (DHI)

Ansprechpartner

Bearbeitung

Dr. Lukas Meub

Kooperationspartner

Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH), Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation (BWAI) der Freien und Hansestadt Hamburg

Auftraggeber

Deutsches Handwerksinstitut (DHI)

Projektlaufzeit

01/2026 - (geplant) 12/2027

Projektziele

© eamesBot/Shutterstock.com
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Krisen wie Naturkatastrophen, Pandemien oder Infrastrukturausfälle zeigen: Die Resilienz einer Gesellschaft hängt maßgeblich von ihrer Fähigkeit ab, grundlegende Versorgungs- und Unterstützungsleistungen auch unter extremen Bedingungen aufrechtzuerhalten. Das Handwerk spielt dabei eine unterschätzte, aber zentrale Rolle - sei es durch schnelle Reparatureinsätze, Notfallversorgung, Gebäudesicherung oder logistische Unterstützung. Gerade durch die flächendeckende Verbreitung von Handwerksbetrieben auch in ländlich-peripheren Räumen kann eine gesellschaftliche Resilienz in der Breite unterstützt werden.

Das Projekt untersucht die aktuelle Rolle und die Potenziale des Handwerks im Kontext der Gewährleistung gesellschaftlicher Resilienz, insbesondere im Kontext der zivilen Sicherheit. Darüber hinaus werden Bedarfe identifiziert, um handwerksnahe Akteure effektiv und systematisch in gesellschaftliche Sicherheits- und Krisenbewältigungsstrukturen einzubinden. Auch werden Rückwirkungen auf das Handwerk durch Krisenfälle beispielhaft anhand von Hochwasserereignissen untersucht.

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