ifh-Forschung zu regionalen Innovationsungleichheiten in Utrecht vorgestellt

07.05.2026

Im April 2026 nahm Sandra Chamier-Gliszczynski vom ifh Göttingen an einer zweiwöchigen Summer School in Economic Geography in Utrecht teil. Die Summer School brachte internationale Nachwuchswissenschaftler*innen sowie etablierte Forschende aus der Wirtschaftsgeographie und angrenzenden Sozialwissenschaften zusammen.

Im Mittelpunkt standen aktuelle Debatten zu regionaler Entwicklung, Innovation, Institutionen und strukturellem Wandel im Kontext gesellschaftlicher Herausforderungen wie digitaler Transformation, geopolitischer Spannungen und regionaler Ungleichheiten. Neben theoretischen Perspektiven der evolutionären und institutionellen Wirtschaftsgeographie wurden auch methodische Ansätze und empirische Anwendungen diskutiert.

Im Rahmen der Summer School stellte Sandra Chamier-Gliszczynski ihre laufende Forschung zum Gender Innovation Gap in Deutschland vor. In ihrem Projekt untersucht sie regionale und historische Muster der Beteiligung von Frauen an erfinderischer Tätigkeit und analysiert, inwiefern diese mit institutionellen Prägungen, technologischer Spezialisierung und regionaler Entwicklung zusammenhängen.

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