Handwerk im Zeitalter der Krisen: Herausforderungen und Wandel
19.12.2025
Ein neuer ifh-Beitrag untersucht, wie die kleinbetrieblich geprägte Handwerkswirtschaft in den 2020er Jahren mit einer außergewöhnlichen Verdichtung akuter Krisen und langfristiger Transformationsprozesse konfrontiert ist. Ereignisse wie die Corona-Pandemie oder der Ukraine-Krieg treffen auf demografischen Wandel, technologischen Fortschritt und Klimaschutzanforderungen und verstärken den Strukturwandel im Handwerk deutlich. In dieser „Neuen Normalität“ sehen sich die Betriebe hoher Unsicherheit, steigender Komplexität und hohen, oft politisch gesetzten Transformationsanforderungen gegenüber. Vor diesem Hintergrund rückt Resilienz, also die Fähigkeit, Krisen- und Umbruchphasen zu bewältigen und sie im Idealfall sogar als Chance zur Weiterentwicklung zu nutzen, auch im Handwerk stärker in den Fokus. Der Beitrag identifiziert zentrale Resilienzfaktoren auf persönlicher, betrieblicher und institutioneller Ebene und diskutiert Ansatzpunkte, wie Betriebe, Politik und Handwerksorganisationen zur Stärkung dieser Resilienz beitragen können.
Der Beitrag ist im Rahmen des DHI-Gemeinschaftsprojekts 2024/2025 „Neue Normalität? Entwicklungslinien für das Handwerk von morgen“ entstanden. Er kann zusammen mit den Beiträgen der anderen DHI-Institute unter folgendem Link heruntergeladen werden: Link zum Sammelband
